Gesetz der Anziehung: Aus diesem Grund können wir uns nicht von unserem Seelenverwandten trennen

Gesetz der Anziehung: Aus diesem Grund können wir uns nicht von unserem Seelenverwandten trennen

Egal wie sehr wir es versuchen, es gibt einfach keinen Weg, um sich von dem eigenen Seelenverwandten zu trennen. Selbst die Entfernung von einem Seelenverwandten scheint einfach unmöglich zu sein. Aber warum ist das so?

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Alles beginnt mit der ersten Begegnung mit dem eigenen Seelenverwandten. Die Begegnung mit unserem Seelenverwandten kann im Handumdrehen an einem gewöhnlichen Tag einfach so ohne Vorwarnung geschehen. Es kann ein Tag sein, an dem wir nicht einmal wussten, dass er tatsächlich kommen würde – und dennoch verändert er den gesamten Verlauf unseres Lebens.

In einer Minute lebten wir noch ohne unseren Seelenverwandten, wie wir waren, und in der nächsten wurde unser Leben durch den Energierausch, die Veränderung der Schwingung, durch die Begegnung mit einer ganz besonderen Person auf den Kopf gestellt.

Vielleicht sind wir an einem regnerischen Tag über diese Person gestolpert, oder vielleicht sind wird durch einen lustigen Zufall auf sie gestoßen. Seelenverwandte kommen oft in unser Leben, wenn wir eine schwere Zeit durchmachen und Hilfe brauchen. Es muss aber nicht so laufen. Meist geschieht es völlig unangekündigt.

Wie auch immer es geschieht, ist belanglos, wichtig ist jedoch, dass Seelenverwandte in unser Leben kommen und es stark verändern. Sie bewegen sich mit den Wolken und plötzlich, obwohl alles beim Alten ist, verändert sich unser Leben.

Wir fühlen uns von diesen Menschen angezogen wie eine Motte von einer Lichtquelle, und es spielt keine Rolle, warum oder was im Weg steht, wir wissen nur, dass wir dieser Person nahe sein müssen – dieser Seele, die irgendwie anders zu uns ist als alle anderen. Wir kollidieren mit ihr wie tausend Sternschnuppen, und wir spüren diese Verbindung, diese Ganzheit, die durch die Vereinigung mit einer Seele entsteht, mit der wir viele Leben geteilt haben.

Wir fühlen, wie sich die Verbindung unserer Gedanken ausrichtet, die Tiefe unserer Emotionen, die Höhen der Spiritualität. Und dann küssen wir uns und die Funken fliegen. 

Es war nie die Frage, ob man zusammenkommen würde. Denn wie könnte man nicht zusammen sein?

Doch wie wir im Leben oft lernen, ist Liebe nie so einfach und wir enden nicht immer bei einem Seelenverwandten. Aber irgendwie ist eine Trennung von einem Seelenverwandten trotzdem unmöglich. 

Man versucht gegen die Verbindung zu kämpfen, aber egal, was man tut, man kann sich einfach nicht trennen. Und viel mehr noch: Man kann es einfach nicht verstehen.

Seelenverwandte wissen oft nicht, was es ist, oder noch wichtiger, was sie damit machen sollen. Irgendwann zwischen all den Fehlern wird ihnen klar, dass sie sich vielleicht, egal was sie füreinander fühlen, trennen müssen. Sie müssen sich verabschieden, weil sie einfach nicht glauben können, dass es jemals funktionieren würde.

Also gehen sie getrennte Weg und versuchen mit all ihrer Kraft, sich endlich loszulassen. Wer den Abschied will, spielt keine Rolle, denn beide spüren den Schnitt in ihren Seelen – die zwei Seelen, die einst perfekt aufeinander abgestimmt waren.

Und sie beide sind damit beschäftigt, mit ihren Leben weiterzumachen.

Sie finden Glück in den alltäglichen Momenten, die ihre Herzen mit Liebe erfüllen, aber egal wie beschäftigt oder abgelenkt sie sind, es braucht nur einen Moment, um ihre Gedanken zu beruhigen und zu erkennen, dass sie es immer noch spüren können. Sie sind eben seelenverwandt.

Die Verbindung ist immer noch da und tritt ab und zu wieder in das Bewusstsein der beiden ein. Sie lockt sie wieder zurück in diese Beziehung, die sich, egal wie schwierig sie auch sein mochte, nie falsch anfühlte. Es ist die Flamme eines Feuers, von dem sie nie erwartet hätten, dass es weiter entzündet wird.

Aber die Flamme kann nie erlöschen, denn sie war einfach immer schon da.

Es spielte keine Rolle, wohin die beiden reisen, wen sie sonst noch lieben oder mit wem sie schlafen – diese Seelenverwandtschaft ist immer da, denn die Berührungen brannten sich tief in die Haut und formten ihre Seelen.

Die Seelen prägten sich gegenseitig, und damit gab es keine Möglichkeit, zurückzukehren, keinen Moment, in das Leben zurückzukehren, wie sie es gekannt hatten, oder, noch schlimmer, alle zusammen so zu tun, als ob sie nie existierten.

Und so kommen diese beiden Menschen wieder zusammen und vielleicht trennen sie sich häufiger. Aber das spielt keine Rolle. Sie lieben sich und laufen davon, teilen ihre Geheimnisse miteinander und tun dann so, als wäre ihre Beziehung nichts Besonderes. Seelenverwandt lachen zusammen und entscheiden sich dann manchmal dazu, zu vergessen, dass sie der größte Grund zum Lächeln sind.

Denn selbst nach all dieser Zeit und all den Wunden, die noch nicht verheilt sind, sind sie immer noch nicht fertig – sie haben immer noch nicht den Zweck entdeckt, mit dem ihre Seelen in dieses Leben kamen. Auch wenn sie alle Gründe aufgelistet haben, warum sie sich nicht lieben sollten, tun sie es trotzdem.

Immer wieder.

Vielleicht in der Hoffnung, dass die Verbindung ermüdet oder dass sie endlich ein Zeichen erhalten, warum sie hier nicht sein sollen – doch keine dieser Hoffnungen geht in Erfüllung. Man fühlt sich immer zu seinem Seelenverwandten hingezogen – der Mensch, der in unser Leben kam und alles veränderte, indem er nichts anderes tat, als er selbst zu sein.

Vielleicht werden wir es also irgendwann endlich aufgegeben, uns von diesem Menschen zu trennen. Vielleicht werden wir uns dieser Verbindung, die wir nie definieren oder benennen konnten, unterwerfen oder zumindest aufgeben und diese Liebe einfach als das akzeptiert, was sie ist – ein Geschenk an uns und Teil unserer göttlichen Bestimmung.

Denn die Realität ist, egal wie wir es versuchen, wir können uns einfach nicht von einem Seelenverwandten trennen.

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