Laut Studie stressen Männer Frauen mehr als die eigenen Kinder

Laut Studie stressen Männer Frauen mehr als die eigenen Kinder

Es ist nicht immer leicht, als Mutter und Ehefrau alles unter einem Hut zu bekommen. Kinder zu haben kann sehr anspruchsvoll sein, das steht außer Frage. Aber wer verursacht wirklich den ganzen Stress? Studien zeigen tatsächlich, dass Ehemänner Frauen mehr belasten als Kinder.

Es liegt in dem Instinkt einer Frau, sich um alles zu kümmern. Meist sind die Mütter diejenigen, die sich größtenteils um die Geburtstagsfeiern, die Geschenke, die Reisepläne, die Familienessen, die außerschulischen Aktivitäten und die Erziehung kümmern. Viele Mütter wollen immer alles im Griff haben, jedes einzelne Detail planen und sich gleichzeitig um die Probleme aller Familienmitglieder kümmern. Meistens sind sie neben dem Ganzen auch noch berufstätig. 

Auf der anderen Seite wirken Ehemänner viel entspannter und gelassener. Sie sind nicht so gestresst wie Frauen, es sei denn, sie haben natürlich eine Menge Stress auf der Arbeit oder sie sind Zuhause ebenso engagiert wie die Frau. Letzteres entspricht aber eher der Ausnahme. Frauen empfinden aber nicht den Haushalt oder die Kinder als besonders stressig. Scheinbar sind sie eher von ihren Ehemännern gestresst. Lies auch: Wieso Frauen sich von Männern mit Bart angezogen fühlen, laut Wissenschaft

Studien zeigen: Ehemänner belasten Frauen mehr als die Kinder.

Eine von Today durchgeführte Umfrage unter ca. 7.000 Müttern ergab, dass die durchschnittliche Mutter ihren Stress mit 8,5 auf einer Skala von 1 bis 10 bewertet (10 gilt in dieser Studie als höchstes Stresslevel). Ganze 46 Prozent der Frauen in der Umfrage gaben an, dass ihre Ehemänner mehr Stress verursachen als ihre Kinder.

Sie sagten außerdem, dass sie nicht genug Zeit am Tag haben, um alles zu erledigen, was getan werden muss. Drei Viertel der Mütter mit Partnern gaben an, dass sie die meisten Erziehungs- und Haushaltsaufgaben Zuhause erledigen. Jede fünfte Mutter sagt zudem, dass die unzureichende Hilfe ihres Ehepartners eine Hauptursache für ihren täglichen Stress ist. In vielen Fällen beschwerten sich die Mütter darüber, dass die Väter ihrer Kinder eher große Kinder als gleichberechtigte Partner seien. Somit ist die Ehe in Wahrheit stressiger als die Elternschaft. Lies auch: Warum sich Männer überdurchschnittlich oft in Frauen mit diesem bestimmten Sternzeichen verlieben

Aber dahinter steckt noch mehr als das. 

Laut Psychologen ist es sehr offensichtlich, dass Ehen stressiger sind als die Elternschaft. Denn die Ehe ist von Natur aus stressig. Dabei muss es nicht immer um eine ungesunde Ehe gehen, denn selbst gute Ehen können manchmal stressig sein. Natürlich kann die Ehe eine wunderbare und erfüllende Erfahrung sein, aber es nicht realistisch, dass ein lebenslanges Engagement die ganze Zeit über reibungslos verläuft. Streitigkeiten sind völlig normal und kommen immer wieder vor. Sie lassen sich einfach nicht vermeiden. Bei jeder Streitigkeit steigt allerdings auch das Stresslevel der Partner an, besonders wenn es zu einer Beziehungsverwirrung kommt.

Diese Verwirrung tritt ein, wenn die Worte und Handlungen eines Partners nicht übereinstimmen. Sie wurzelt sich in den Wahrnehmungen der Partner und setzt sich immer weiter fort, weil keine Maßnahmen ergriffen werden, um die Verwirrung zu beseitigen. Wenn die Verwirrung in der Beziehung zunimmt, nehmen auch die Angst und der Stress zu, die sich auf die geistige Gesundheit der Partner auswirken können. Die Gründe, warum Menschen keine Maßnahmen ergreifen, wenn sie sich über ihre Beziehung verwirrt fühlen, können in der Angst liegen, die Beziehung zu verlieren. Es kann aber auch sein, dass die Partner negative Emotionen wie Ablehnung, Einsamkeit und Trauer vermeiden wollen.

Somit ist die Ehe für eine Frau manchmal eine größere Herausforderung als die Elternschaft. Es ist nicht so, dass das all diese Eheprobleme für den Mann weniger stressig sind. Bei einer Frau kommt dieser Stress allerdings noch auf dem gesamten Haufen obendrauf.

Was kann man nun tun, um den Stress durch diese Beziehungsprobleme zu reduzieren?

Das Stichwort ist hier vor allem: Bewusstsein schaffen.

Eine Beziehungsverwirrung ist oft mit einer bestimmten Lücke verbunden. Bevor man diese Lücke schließen kann, ist es wichtig, einen Schritt zurückzutreten und zu definieren, wie die ideale Beziehung aussehen würde. Damit zwei Menschen eine fürsorgliche Beziehung mit wenigen oder gar keinen Beziehungsverwirrungen aufbauen können, brauchen sie die nötigen Bausteine ​​dafür. Und diese sind eine Abstimmung von Werten, Wünschen, Interessen und Vertrauen.

Es ist wichtig, dass das Paar zusammen Spaß hat, bestimmte gemeinsame Hobbys oder Aktivitäten ausübt. Außerdem sollten sich beide Partner frei fühlen, ihre Unabhängigkeit ausleben dürfen und Zeit getrennt verbringen können. Natürlich spielt die Liebe auch eine Rolle. Das Paar braucht die gegenseitige Fürsorge, Intimität und Vertrautheit. Bei Beziehungsverwirrungen sind in einigen oder all diesen Dingen Lücken vorhanden.

Um diese Lücken zu schließen braucht es vor allem Bewusstsein. Es geht darum, ehrlich zu sich selbst zu sein, dass sich die Verwirrung negativ auf das eigene Glück auswirkt und einen belastet. Beide Parteien müssen außerdem dazu bereit sein, zu lernen, was der andere wirklich will und braucht und die Dinge auch umzusetzen. Es ist am besten, klar zu kommunizieren und Grenzen und Erwartungen zu setzen. 

Außerdem sollten die Aufgaben in einer Ehe, sowie in einer Elternschaft, gerecht verteilt werden. Eine Frau sollte nicht alles allein meistern müssen. Ein Mann kann genauso im Haushalt unterstützen und die Kinder erziehen, wie eine Frau. Manchmal lassen sich diese Rollen nur schwer ändern. Darum müssen beide dafür offen sein. Es müssen Kompromisse gefunden und eingegangen werden. Es ist daher wichtig, dass nicht nur der Mann auf die Frau zugeht, sondern dass auch sie einen Teil ihrer Aufgaben loslässt und dem Mann in dieser Hinsicht vertraut, dass er all die Dinge ebenfalls hinbekommt. Lies auch: Warum Männer betrügen, obwohl sie glücklich in ihrer Partnerschaft sind.

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