Laut Forschern: 4 Verhaltensweisen in Beziehungen, die eine Trennung vorhersagen

Laut Forschern: 4 Verhaltensweisen in Beziehungen, die eine Trennung vorhersagen

Es gibt ein paar Verhaltensweisen, die das Potenzial haben, deine Beziehung zu zerstören. Laut Forscher, gibt es vier Verhaltensweisen, die du vermeiden solltest, wenn du deine Chancen auf eine langfristige Beziehung mit deinem Partner extrem verbessern möchtest.

Und dabei geht es sogar noch genauer: Innerhalb von nur 15 Minuten, in der du mit deinem Partner interagierst, kann ein Experte mit einer 90-prozentigen Genauigkeit prophezeien, ob ihr in fünf Jahren noch zusammen sein werdet.Dies ist keine Einschätzung und es geht auch nicht um Wahrsagen oder andere übermenschliche Fähigkeiten. Es ist eine Tatsache, die erforscht wurde und die Zahlen sagen tatsächlich die Wahrheit. 

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Dazu wurde eine Liste der vier Verhaltensweisen identifiziert, die man vermeiden sollte, wenn man seine Beziehung lange aufrechterhalten möchte. Dabei geht es vor allem um erlernte Verhaltensweisen, was also bedeutet, dass man diese Verhaltensweisen durch neue und bessere Gewohnheiten ersetzen könnte. Auf diese Weise kann man die eigene Beziehung stärken, statt sie zu zerstören.

Hier sind 4 Verhaltensweisen in Beziehungen, die eine Trennung vorhersagen und wie du sie vermeiden kannst:

1. Dem Partner ständig die Schuld zuweisen

Ständige Schuldzuweisungen – besonders dann, wenn man nicht alle Fakten kennt – ist ein häufiger Grund für Trennungen in einer Beziehung. Statt dem Partner direkt etwas zu unterstellen, könnte man auch einfach eine Frage an den Partner stellen, um sicherzugehen, dass die Vermutung stimmt. Denn manchmal liegt man tatsächlich falsch mit den Anschuldigungen, was schnell in einen Streit endet. In Beziehungen geht es nicht darum ständig recht zu haben, sondern miteinander gut auszukommen. Dazu gehört auch, dass man lernt, nicht immer das Schlechte vom Partner zu erwarten, sondern vom Guten auszugehen.

Wenn du deinem Partner Fehler vergibst und ihn fair und respektvoll behandelst, auch wenn er hin und wieder die Schuld für gewisse Dinge trägt, wird das in ihm den Wunsch erwecken, besser zu sein. Zudem wird er dein Vertrauen wertschätzen und dir ebenfalls mehr vertrauen. In Beziehungen haben beide Partner solche negativen Erwartungshaltungen, die sich immer weiter verfestigen und dazu führen, dass das unerwünschte Verhalten des jeweils anderen Partners immer schlimmer wird. Daher ist es eine gute Idee, mit mehr Bewusstsein an die Sacher heranzutreten. 

2. Streitigkeiten eskalieren lassen

Wenn Menschen mit starken Emotionen unter Stress stehen, neigen sie häufig dazu, eines von zwei Dingen zu tun: Sie lassen die Situation völlig eskalieren oder sie laufen weg. Die erste Strategie hängt stark mit den obengenannten schuldzuweisenden Verhaltensweisen zusammen. Wenn das Paar einen Streit häufig eskalieren lässt, zeigt es, dass mindestens einer der beiden Partner mehr Interesse daran hat, all die Schuldzuweisungen abzuwehren und sich selbst zu verteidigen, in dem er dem anderen Partner die Schuld gibt, als den Frieden zu wahren. Und somit kommt es zu einer duellierenden Verteidigungshaltung von beiden Seiten, die absolut unproduktiv und destruktiv ist.

Wie schon erwähnt, geht es nicht darum, recht zu haben, sondern sich gegenseitig lieben zu lernen. Es ist wichtig, dass man immer zuerst mit Verständnis arbeitet und dann zusammen eine Lösung sucht. Auf diese Weise kann man es schaffen, den Konflikt herunterzufahren, damit er nicht unnötigerweise eskaliert.

3. Den Partner entwerten

Bei Paaren, die sich gegenseitig entwerten, geht es immer darum, den jeweils anderen zu diskreditieren oder zu schwächen. Es könnte sein, dass sich die Partner gegenseitig wie ein Objekt behandeln oder sich gegenseitig die menschlichen Eigenschaften wegnehmen. In diesem Fall konzentrieren sie sich fast nur noch auf negative Aspekte und Vorurteile. Auf lange Sicht kann es das Selbstwertgefühl eines Menschen stark beeinträchtigen. Wenn dieses Verhalten einseitig geschieht, kann das Blatt sich urplötzlich wenden, wenn der Partner es einfach nicht mehr aushält.

Wenn du diese Dynamik verändern möchtest, solltest du eine grundlegende Erkenntnis in deine Beziehung einbringen. Es ist wichtig, dass ihr beide realisiert, dass der jeweils andere sein Allerbestes gibt und all das tut, was ihm in diesem Moment zur Verfügung steht. Es ist nicht gesund für eine Beziehung, wenn die Partner morgens aufwachen und darüber nachdenken, wie sie sich gegenseitig frustrieren können oder den Tag zur Hölle machen können. Das klingt zwar logisch, es kommt aber tatsächlich in Beziehungen vor! 

4. Sich von Problemen zurückziehen

Dies ist eher eine passive Angewohnheit, die aber mindestens genauso kontraproduktiv ist. Und zwar ist es ebenfalls sehr schädlich für eine Beziehung, wenn man sich als Partner regelmäßig von den Problemen zurückzuzieht oder sich nicht darum bemüht, sie zu lösen. Dieses Verhalten kann sich passiv-aggressiv äußern, beispielsweise wenn man sich gegenseitig mit Schweigen bestraft oder sich ignorieret. Andere gehen in diesem Fall auch aktiver vor und schlagen zum Beispiel eine Tür, um bei dem Partner die Angst auszulösen, dass er verlassen wird. ´

Es ist ein Art Kontrollmechanismus, der den anderen manipulieren soll. Als Partner versucht man auf diese Weise die Macht und Kontrolle zurückzugewinnen. Wenn man aber eine langfristige glückliche Beziehung führen möchte, sollte man in die entgegengesetzte Richtung steuern. Probleme müssen gelöst werden und die Partner sollten versuchen, die Bedürfnisse des anderen zu erfüllen. Um diese Herausforderungen zu überwinden, muss das Paar als Team zusammenarbeiten. Nur so kann es eine Win-Win-Situation schaffen.

Erkennst du dich selbst oder deine Beziehung in einem dieser Szenarien wieder? Dann solltest du dir bewusst sein, dass dies ein gefährliches Spiel ist, welches auf Dauer kein Bestand haben kann. Nicht ohne Grund führen diese toxischen Angewohnheiten so oft zu einer Trennung. Meist sind die Gewohnheiten aber so tief in den Partnern verwurzelt, dass sie keinen anderen Ausweg mehr sehen, als die Beziehung zu beenden. Oder sie bleiben und der Kreislauf beginnt immer wieder von vorne.

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