Laut Wissenschaft: 4 Anzeichen dafür, dass ein Mensch ein hochgefährlicher Psychopath ist

Laut Wissenschaft: 4 Anzeichen dafür, dass ein Mensch ein hochgefährlicher Psychopath ist

 Wie findet man heraus, welche Anzeichen einen Psychopathen ausmachen? Ganz klar! Indem man Psychopathen miteinander vergleicht und schaut, welche Merkmale sie gemeinsam haben.

Genau das hat ein Neurologe 35 Jahre lang gemacht. Er verglich die Gehirne von einigen hochgefährlichen Psychopathen und fand dabei heraus, dass es 4 Merkmale gab, die bei allen Psychopathen übereinstimmten. Diese Erkenntnis dient nicht nur dazu, dass man Psychopaten identifizieren kann, sondern vermittelt auch, wo die Ursache für diese Störung liegt. 

Aber bevor du erfährst, um welche vier Anzeichen es geht, solltest du wissen, was ein Psychopath überhaupt ist.

Psychopaten gehörten schon immer zu unserer Gesellschaft, in der sie natürlich keinen guten Ruf haben. Denn Psychopaten gelten als unmenschlich und grausam. Meist sieht man diesen Menschen aber nicht an, dass sie furchtbare Gedanken haben oder zu schlimmen Taten fähig sind. Sie werden oft als schüchtern und unscheinbar beschrieben. Manchmal sind Psychopathen sogar richtig charmant und können sich recht gut in der Gesellschaft integrieren. Sie haben oft die Gabe andere Menschen leicht um den Finger wickeln zu können und sind dabei auch nicht auf den Kopf gefallen. 

Besonders dann, wenn viele verschiedene Faktoren auf einen Psychopathen zutreffen, können diese Menschen aber schnell gefährlich für ihr Umfeld werden. Und aus diesem Grund werden Psychopathen auch meist von ihren Mitmenschen gefürchtet und verabscheut.

Aber woran macht man fest, dass jemand ein Psychopath ist?

Um einen Menschen als Psychopathen zu diagnostizieren, richtet man sich nach der sogenannten Psychopathy Checklist, oder kurz PCL-R. Diese Checkliste stammt von einem Psychologen namens Robert Hare. Er beschreibt Psychopathen als Menschen, denen es an Schuldbewusstsein und Empathie mangelt und Defizite in ihrer Verhaltenskontrolle aufweisen. Zudem haben Psychopathen in der Regel ein extrem hohes Selbstwertgefühl. Aus diesen Gründen kommt es oft dazu, dass Psychopathen sich strafbar machen.

Meist assoziiert man sie mit Mördern oder Menschen, die wirklich schlimme Taten verüben. Jim Fallon ist ein amerikanischer Neurologe und hat sich 35 Jahre lang mit sehr gefährlichen Menschen beschäftigt. Er differenziert zwischen Serienmördern und anderen Mördern aufgrund ihres Motives. Denn Serienmörder brauchen im Gegensatz zu anderen Mördern kein Motiv, um jemanden umzubringen.  

Dank Fallons Forschungsarbeiten, konnte man feststellen, dass Serienmörder immer die folgenden vier Dinge gemeinsam:

1. Sie haben ein beschädigtest Hirn

Fallon entdeckte in seinen Studien, dass all seine Probanden mindestens eine oder mehrere Schädigungen im Hirn aufwiesen. Er stellte fest, dass dabei meist die temporale oder die orbitofrontale Cortex betroffen war. Diese Schädigungen äußerten sich meist unterschiedlich, da es stark davon abhing, zu welchem Zeitpunkt im Leben die Schädigung aufgetreten ist. Eine solche Schädigung kann zum Beispiel durch äußerst schlimme und traumatische Erlebnisse hervorgerufen werden, die der Betroffene mitgemacht hat. Lies auch (Laut Wissenschaft, dass ist das Alter in dem wir am unglücklichsten sind)

2. Sie sind laut Statistik meistens männlich

Aber nicht nur die äußeren Einflüsse, sondern auch die Gene spielen hier eine Rolle. Bei Psychopathen ist vor allem das MAOA-Gen dafür verantwortlich, dass sie so stark dazu neigen, aufgrund von früheren Gewalterfahrungen im späteren Verlauf ihres Lebens auch gewalttätig zu werden.

Dieses Gen ist einzig und allein in X-Chromosomen vorhanden. Das X-Chromosome in Frauen, wie auch in Männern vorkommen, können beide Geschlechter dieses Chromosom in sich tragen. Frauen verfügen jedoch über zwei X-Chromosome und können diesen Defekt somit ausgleichen. Sie können ihn aber trotzdem an ihre Söhne weitervererben. Und Männern haben bekanntlich nur ein X-Chromosom und haben daher aus genetischen Gründen nicht die Möglichkeit diesen Defekt auszugleichen. Aus diesem Grund sind die meisten Psychopathen Männer. Lies auch (Laut Wissenschaft, diese 6 Faktoren bestimmen ob ihr ein paar werdet)

3. Sie besitzen einen erhöhten Serotonin-Level

Auch dieser Punkt hat etwas mit dem MAOA-Gen zutun. Denn Menschen, die dieses Gen in sich tragen, schütten meist mehr Serotonin aus, als Menschen, die dieses Gen nicht in sich tragen. Serotonin hat eine beruhigende Wirkung auf uns Menschen. Wenn die Mutter also dieses Gen in sich trägt und auf ihren Sohn überträgt, dann kann diese vermehrte Ausschüttung von Serotonin dazu führen, dass der Fötus eine Resistenz gegen diese Wirkung entwickelt. Darum könnte der Sohn im späteren Leben Probleme damit haben, seine negativen Gefühle, wie Wut und Stress zu regulieren und sie vermehrt nach außen tragen. Lies auch (Das bedeutet es, wenn du von einem bestimmten Menschen träumst)

4. Sie waren mindestens einmal in ihrem Leben Zeugen von Gewalt

Serienmörder werden aber nicht als Serienmörder geboren. Und darum ist dies auch der ausschlaggebende Punkt dafür, dass Psychopathen so gefährlich werden können. Oft liegt die Ursache für ihre schlimmen Taten in ihrer Kindheit. 

Denn es die drei oben genannten Merkmale sind nicht zwangsläufig dafür verantwortlich, dass ein Mensch gewalttätig wird. Fallon konnte in seinen Forschungen feststellen, dass das Gen vor allem in den Psychopathen zum Vorschein kommt, die in ihrer Kindheit oder Pubertät selbst einmal Gewalt erlebt haben oder sogar zum Opfer von Gewalt wurden.

Natürlich ist es nicht leicht solchen Menschen zu helfen oder gar zu heilen. Aber der Neurologe ist sich sicher, dass diese vier Merkmale von großer Wichtigkeit sind, um extrem gefährliche Psychopathen daran zu hindern, überhaupt solche schlimmen Taten zu begehen. Lies auch (Das Geheimnis glücklicher Menschen sind laut Psychologen diese 10 positiven Glaubenssätze)

Country: DE