Wenn du mich nicht lieben kannst, dann geh zur Seite, damit jemand in mein Leben kommen kann, der dazu fähig ist.

Written by: Gast

Published on: Mai 30, 2019

Wenn du mich nicht lieben kannst, dann geh zur Seite, damit jemand in mein Leben kommen kann, der dazu fähig ist.

An schlechten Tagen war ich diejenige die dich aufgeheitert hat. Ich habe immer an dich geglaubt, selbst wenn alle anderen an dir gezweifelt haben. Ich war es, die dir kurze Nachrichten gesendet hat um dich auf der Arbeit zum Lächeln zu bringen. Ich war die Frau, die dich versteht, die an deiner Seite blieb, diejenige dich sich für dich und dein Leben interessierte und dich an die erste Stelle in ihrem Leben gesetzt hat.

Kannst du das auch über mich sagen? Kannst du sagen, dass deine Liebe so bedingungslos war, wie die meine zu dir?

Ich beantworte das mal für dich.. NEIN! Du kannst all das nicht von dir behaupten. Du hast mich nie so geliebt, wie ich dich geliebt habe und du hast mich nicht auf die Art geliebt, die ich verdient habe und trotzdem, lässt du mich nicht gehen.

Jedes Mal, wenn ich daran denke unsere Beziehung zu beenden, machst du etwas, dass mich wieder in den Bann zieht und blind werden lässt für all das schlechte an dir. In einem Moment bist du alles, was ich je wollte und du sagst dann Dinge, die du schon lange vorher hättest sagen sollen und du tust plötzlich alles, worum ich dich seit langem gebeten habe.

Für eine gewisse Zeit ist dann alles so wie ich es mir erträumt hatte. Aber diese Momente vergehen so unglaublich schnell und dann sind wir wieder an einem Punkt, an dem wir schon waren. Nämlich dort, wo ich die Beziehung beenden will.

Dann geht es wieder von vorne los. Du fängst an mich zu ignorieren und mir deine kalte Schulter zu zeigen. Das sind dann so Momente wo ich das Gefühl habe, dass mich jemand aus einem warmen und schönen Traum nimmt und mich in einen kalten Alptraum wirft. Ich muss förmlich darum bitten, dass du mich umarmst, küsst oder mir ein wenig deiner Wärme gibst.

Ich muss fast schon darum kämpfen, ein längeres Gespräch mit dir führen zu können. Du erzählst mir nicht wirklich, wie dein Tag war und wenn ich darüber erzähle, wie der meine verlaufen ist, dann scheint es dich nicht zu interessieren. Und das sind so Augenblicke, in denen ich wieder ganz alleine in dieser Beziehung bin und diese Einsamkeit bringt mich um.

Wenn ich dir Nachrichten sende, dann erhalte ich nur selten eine Antwort und wenn, dann sehr verspätet.

Ich starre oft auf mein Display in der Hoffnung eine Nachricht oder einen Anruf von dir zu erhalten, aber es kommt nichts, also lege ich mich spät in der Nacht hin und versuche einzuschlafen. Minuten wirken auf mich dann wie Tage und Stunden wie Monate und dieses Gefühl sollte es in einer glücklichen Beziehung einfach nicht geben.

Und wenn du nicht antwortest oder zurückrufst, dann erfinde ich Ausreden, um dein Verhalten zu rechtfertigen. Ich belüge mich selbst, in dem ich mir sage, dass du mich wirklich liebst, aber du diese Liebe nicht so gut zeigen kannst.

Du hast wenig Zeit für mich.

Wenn es dir in den Kram passt, dann hast du für mich Zeit, dann aber nur unter deinen Bedingungen. Wie oft kam es vor, dass du unsere Pläne für einen gemeinsamen Abend einfach kurz davor abgesagt hast? Sehr oft und ich habe auch da immer Ausreden für dich erfunden, nur damit ich dich in meinem Leben halten kann.

Auf deiner Prioritätenliste bin ich eigentlich nie die Nr.1, sondern immer irgendwo im Mittelfeld, weil es für dich immer etwas Wichtigeres zu erledigen gibt. Du hast absolut keine Ahnung davon wie klein und unbedeutend ich mich in bestimmten Momenten gefühlt habe.

Und in solchen Momenten mache ich mir viele Gedanken und bilde mir die seltsamsten Szenarien im Kopf ein. Und alles, was ich dann tun kann ist zu beten, dass du dich nicht mit einer anderen Frau triffst. Ich bete, dass du mich nicht hinters Licht führst. Ich bete, weil ich die Wahrheit nicht kenne, da du mir nichts erzählst. Weil ich bei dir nie wirklich weiß, woran ich bin.

Und jedes Mal, wenn mir Tränen übers Gesicht kullern, verspreche ich mir, dass es das letzte Mal ist, dass ich deinetwegen weine. Ich sage mir dann, dass es genug ist und ich es nicht mehr ertrage.

Und jedes Mal, wenn ich dieses Versprechen breche, jedes Mal, wenn ich mich selbst betrüge, dann zerbreche ich von neuem auseinander und niemand ist da, der mich versteht.

Jedes Mal, wenn ich mich für die Liebe zu dir entscheide, leugne ich die Selbstliebe zu mir.

Irgendwo in dieser verrückten Geschichte mit uns beiden, habe ich mich selbst verloren und ich gebe dir da nicht die ganze Schuld. Ich trage einen großen Teil der Schuld selbst, weil ich es bin, die sich an dir festhält.

Ich habe so eine große Angst davor die Beziehung zu beenden, weil der Gedanke daran ohne dich weiterzuleben mich zerreißt. Deshalb vergebe ich dir immer wieder Dinge, die eigentlich unverzeihlich sind.

Wegen dieser Angst lasse ich es immer wieder zu, dass du in meinem Leben ein und ausgehen kannst. Deshalb bleibe ich noch bei dir, auch wenn ich weiß, dass ich schon lange hätte gehen müssen.

Doch nun ist es an der Zeit, dich aus meinem Leben zu entfernen. Ich muss dich loslassen, damit jemand anderes die Chance bekommt, mich so lieben zu können, wie ich es verdient habe. Mein neues Buch bekommst Du hier. 

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