Ich werde aufhören, all das zu suchen, was mir fehlt. Ich werde ab jetzt dankbarer mit meinem Leben umgehen.

Written by: Gast

Published on: Dezember 3, 2018

Ich beschwere mich Tag täglich über alles und jeden, sehe nur Dinge, die mir fehlen und vernachlässige dabei all die schönen Sachen in meinem Leben, die ich besitze. Ich zähle lieber die Personen auf, die mich enttäuscht haben oder diejenigen, die ich verloren habe, anstatt die wundervollen Menschen um mich herum zu schätzen, die mir heute zur Seite stehen.

Ich sehe das Glas lieber halb leer als halb voll, ich trauere lieber, anstatt das Leben zu genießen. Ich suche nur das Negative und frage mich, wieso ich das Positive nicht finden kann. Meine Laune lasse ich gerne andere Mitmenschen spüren, denn ich will mich für nichts und niemanden verstellen, also müssen alle mit mir gemeinsam an meinem Frust leiden.

Ich beneide die Personen, die im Gegensatz zu mir glücklich sind und lachen können. Mein Wortschatz beinhaltet mehr traurige, als glückliche Worte. Dass was ich besitze, nehme ich als selbstverständlich an und dann frage ich mich ernsthaft, weshalb ich heute kaum noch lachen kann und mein Leben so anstrengend ist…

Eines Tages habe ich mich hingesetzt und mir Gedanken darüber gemacht, wieso ich so unglücklich bin, wieso mich die Trauer innerlich zerfrisst, obwohl es nichts zum Trauern gibt. Und dann ist mir aufgefallen, dass ich nur all das suche, was ich nicht habe und all das, was ich besitze, gar nicht erst sehe.

Ich nahm mir ein Blatt zur Hand und habe alle Dinge und Personen auf dem Papier beschrieben, die mein Leben bereichern und plötzlich ist mir etwas aufgefallen. Ich bin reicher, als ich dachte, ich habe mehr als ich dachte und ich habe im Grunde genommen alles, was ich zum glücklich sein brauche schon um mich herum, ohne es davor bemerkt zu haben. Ich musste lächeln, als mir dies bewusst wurde. Ich war die ganze Zeit so undankbar zu meiner Umwelt, habe nur an mich und meine Wünsche gedacht, ohne dabei zu merken, wie gut es mir doch eigentlich geht.

Deshalb möchte ich an dieser Stelle einfach mal Danke sagen, danke Gott, für all die schönen Dinge, die sich um mich herum befinden und die ich so nie erkannt habe und danke auch für diese wundervollen Menschen, die mein Leben um einiges wertvoller machen und an wichtigster Stelle möchte ich mich auch für meine Gesundheit bedanken, die leider gar nicht so selbstverständlich ist, wie manch einer denken mag.

Danke für die kleinen Dinge, die mein Leben verschönern, danke dafür, dass ich ein Dach über dem Kopf habe, danke dass ich jederzeit den Zugriff auf sauberes Wasser habe und danke dafür, dass ich genug Essen auf dem Tisch habe.
Danke für alles.

Ab jetzt werde ich all das was ich um mich herum habe mehr wertschätzen und diesem auch mehr Achtung schenken.

  • Ich werde aufhören, all das zu suchen, was mir fehlt.
    Ich werde ab jetzt dankbarer mit meinem Leben umgehen.

Mache auch du endlich deine Augen auf und lege deine Negativität zur Seite, dann wirst du sehen, wie schön und reich dein Leben doch ist und wie Vieles du davon übersehen hast. Fokussiere dich also bitte nicht auf das Schlechte, sondern suche das Gute, auch in den schlechten Zeiten.

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